Wohnen

Eine lebendige Stadt bietet vielfältigen Wohnraum an, für Alt und Jung, für kleine und grosse Haushaltsbudgets. Die Bevölkerungszunahme hat die Situation auf dem Wohnungsmarkt verschärft. Dabei sind die hohen Mietpreise ein zunehmendes Problem. Preisgünstiger Wohnraum ist deshalb das Gebot der Stunde. Dazu sind Wohnbaugenossenschaften wie zum Beispiel beim Projekt am Warmbächliweg eine gute Möglichkeit. Am Ort der alten Kehrichtverbrennungsanlage soll hier eine neue Siedlung mit einem Anteil von 50 Prozent Genossenschaftswohnungen entstehen.

Kultur

Bern kann weitere kulturpolitische Akzente setzen bei der Kulturvermittlung, bei der Förderung des lokalen Schaffens, bei der Sichtbarmachung von Kunst im öffentlichen Raum sowie bei der Unterstützung von Kulturschaffenden. Kulturelle Aktivitäten sollen zudem allen Schichten und Bevölkerungsgruppen offen stehen. Der Progr ist ein gutes Beispiel dafür, wie durch das Schaffen von guten Rahmenbedingungen Kulturförderung betrieben werden kann.

Sport

Sport heisst nicht zwingend mit topmoderner Hightech-Ausrüstung die steilsten Berge hochzuhetzen, mit dem Rennvelo tausende von Kilometern abzuspulen oder im Fitnessstudio zu schwitzen. Nein, Sport bedeutet sich zu bewegen. Jede und jeder im eigenen, passenden Mass und Tempo. Unsere Bemühungen sollten sich auf den Breitensport ausrichten. Dafür sind die notwendigen Sportanlagen bereitzustellen. Zum Beispiel muss das „Weyerli“ – das grösste Freibad Westeuropas – wieder in Stand gebracht werden. Als Sportdirektorin steht für mich die Bewegung im Zentrum. Ganz nach dem Motto des Sportamtes „Bern bewegt! Aus Freude an Sport & Bewegung“.

Freiräume

Bern wurde in den letzten Jahren ohne Zweifel lebendiger. Es braucht aber Orte zum Verweilen, ganz ohne Konsumzwang. Dazu gehören Plätze, Parks, Quartierstrassen, Gärten sowie Spiel-und Sportanlagen. In Zukunft können wir das «urban gardening» mit interkulturellen Gärten, Gemeinschaftsgärten auf Brachflächen oder städtischen Landwirtschaftsprojekten stärker fördern. Sie tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei, die in der Stadt Bern leben und arbeiten.

Nachtleben

Die Debatte über das Nachtleben in Bern erhitzt die Gemüter. Ich bin überzeugt, dass man eine vernünftige Grenze ziehen muss zwischen Leben und Lärm, zwischen Nachtruhe und Nachtleben. Die Vorschriften sollen so gestaltet sein, dass auch kleine Lokale, die sich selber als Kultur-Lokale verstehen oder einen entsprechenden kulturellen Auftrag haben, überleben können. Was noch ungenügend vorhanden ist, sind nicht-kommerzielle Angebote, insbesondere für Jugendliche unter 18 Jahren.

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