Rundgang und Gespräch in der Energiezentrale

Ist ewb auf den geordneten Atomausstieg, über den wir am 27. November abstimmen, vorbereitet? Bei einer interessanten Veranstaltung im Rahmen von #teuschertrifft in der Energiezentrale Forsthaus erläuterte Daniel Schafer, der CEO von ewb, dass der städtische Energieversorger bestens für den Atomausstieg gerüstet ist. Dank dem von der Stadtbevölkerung bereits beschlossenen Atomausstieg der Stadt Bern und einer vorausschauenden Geschäftspolitik des ewb werden in Bern die Lichter ohne Probleme weiterbrennen. Bern wird auch keine einzige zusätzliche Kilowattstunde „Dreckstrom“ aus Kohlekraftwerken brauchen, wie dies die Gegner der Ausstiegsinitiative wider besseres Wissen behaupten.

In einem weiteren Referat zeigte Kaspar Schuler, Kampagnenleiter der Ausstiegsinitiative, welches unglaubliche Risiko wir eingehen, falls wir den geordneten Atomausstieg ablehnen. Die von der bürgerlichen Parlamentsmehrheit beschlossene Energiestrategie schafft ein untragbares Pokerspiel mit der Zukunft der Schweiz: Open End für den Betrieb der ältesten AKW der Welt mit dem Maximaleinsatz der Existenz unseres Landes! Die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung würde in die Hände einiger weniger Entscheidungsträger der hoch verschuldeten Atomkonzerne Alpiq und Axpo gelegt. Sie würden in Zukunft darüber entscheiden, bis wann die Schweizer AKW als sicher gelten.

Melanie Mettler, GLP-Gemeinderatskandidatin stellte das interessante Projekt Sunraising vor, bei welchem jede und jeder quadratmeterweise Solardächer kaufen kann. Amadeus Wittwer, Energiegenossenschaft Schweiz, präsentierte das Projekt ADE!geranium, bei welchem Solarmodule an Stelle von Geranienkistchen auf dem Balkon installiert werden können.

Nur mit einem Ja zum geordneten Atomausstieg können wir aus diesem verantwortungslosen Pokerspiel mit unserer Zukunft aussteigen!

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