Bern macht Schule

mit Franziska Teuscher

Bern standfest

Das habe ich erreicht – die top drei…

  • Kitas, ein Ganztageskindergarten, sieben Ganztagesschulen, rund 45 Basisstufen, Tagesschulen und Tagis führen zu einer gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler und zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Ausbau der Frühförderung mit dem Projekt «Deutsch lernen vor dem Kindergarten». Die Deutschkenntnisse aller Kinder ab zweieinhalb Jahren werden systematisch erfasst und die Eltern entsprechend beraten. Das Projekt ist integraler Teil des etablierten Frühförderprogramms «primano».
  • Neue, niederschwellige Qualifizierungsprogramme im Gastro- und Reinigungsbereich im Rahmen der Strategie 2018-2021 zur beruflichen und sozialen Integration.

…und mehr

  • Die Altersstrategie 2030 setzt auf eine Kultur der generationenübergreifenden Mitverantwortung. Mit den Betreuungsgutsprachen werden Finanzierungslücken in der Altersbetreuung geschlossen, damit die Teilhabe und Selbstbestimmung auch im Alter möglich bleiben.
  • Im Schwerpunkteplan Integration 2018-21 wird ein Hauptaugenmerk auf die Förderung der Deutschkenntnisse für Jung und Alt gelegt. Dank dem Projekt «DeutschBon» können Frauen und Männer von einem Deutschkurs profitieren, die sonst nicht die finanziellen Möglichkeiten dazu hätten.
  • Die Betreuung von Kindern mit Beeinträchtigungen in Kitas ist erfolgreich: Seit 2017 ist die Nachfrage von 9 auf 27 Kinder kontinuierlich angestiegen. Das Angebot wird jetzt in ein Regelangebot überführt.
  • Der Jugendclub «Einspruch» wurde als Zwischennutzung eines Clubs in der Innenstadt eingerichtet.
  • Das von der Stadt Bern initiierte „Netzwerk Regionale Jugendpolitik“ mit 11 Gemeinden führte unter dem Titel «Platz da» ein niederschwelliges Angebot für Jugendliche 15+ auf der Schützenmatte durch.
  • Das Forschungsprojekt für eine kontrollierte Cannabisabgabe kommt langsam, aber es kommt voran. Der Nationalrat hat dem dafür nötigen Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz zugestimmt. Zudem belegt eine Studie «Selbstkontrolle im Umgang mit Cannabis» eine hohe Selbstregulationsfähigkeit der Konsumierenden. Fokus muss auf problematisch Konsumierenden sein.

Das will ich noch erreichen

  • Verbesserungen in der Altersfreundlichkeit, etwa durch die definitive Einführung von Betreuungsgutsprachen, die Stärkung der Nachbarschaftshilfe oder die Förderung von altersgerechtem Wohnraum.
  • Schaffen von Begegnungsorten für Jugendliche und Eröffnung des neuen Jugendclubs auf der Grossen Schanze.
  • Förderung der sozialen und beruflichen Integration von Menschen aus der Sozialhilfe und dem Asylbereich, zum Beispiel mit der Umsetzung der Masterplans Arbeitsintegration.
  • Start eines wissenschaftlich begleiteten Cannabis-Versuchs.

 

Bern Zukunft

Das habe ich erreicht – die top drei…

  • In der 2. Legislatur (2017-2020) sind zehn Schulhäuser und Turnhallen – Lorraine, Breitenrain, Burgfeld, Pestalozzi II, Stapfenacker, Marzili, Spitalacker, die Sprachheilschule, die Doppelturnhallen Bitzius und die Turnhallen Gäbelbach – saniert oder gebaut worden. Die Umgebungsgestaltung der sanierten Schulanlagen beachtet die Biodiversität, ist erlebnisreich und naturnah gestaltet. Total sind Investitionen im Bereich Bildung von insgesamt 233 Mio. Franken getätigt worden. Dazu kommen kleinere bauliche Massnahmen sowie Umgebungsarbeiten verschiedenen Orts im Umfang von 11 Mio. Franken. Zum Vergleich: In der 1. Legislatur, 2013-2016, sind Investitionen im Bildungsbereich im Umfang von 102 Mio. Franken getätigt worden.
  • Auf 18 Schulhaus- und Kitadächern stehen neu PV-Anlagen; eine davon, im Marzili, ist als Jugendsolarprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe (Zyklus-3) gebaut worden. Die Gesamtfläche der 18 PV-Anlagen beträgt 6093 Quadratmeter, das entspricht der Fläche eines Fussballfeldes. Die Leistung beträgt 1000 Kilowattpeak, das ergibt in der Region Bern einen Ertrag von ca. 1’020’000 kWh jährlich, was den Durchschnittsverbrauch von ca. 240 Zwei-Personen-Haushalten (Durchschnittsverbrauch ca. 4’300 kWh) abdeckt.
  • Das Konzept für eine nachhaltige Ernährung mit lokalen, saisonalen, ökologisch und fair produzierten Nahrungsmitteln in den städtischen Betreuungsinstitutionen ist etabliert. Die Betreuungseinrichtungen sind mit dem Label «Fourchette verte» ausgezeichnt. Die bio-zertifizierte Quartierküche Ziegler produziert für 21Tagesstätten täglich 2500 Mahlzeiten.

…und mehr

  • Zur Förderung der Zwei- und Mehrsprachigkeit in der Stadt Bern wurden zwei Projekte umgesetzt: Erfolgreiche Eröffnung der ersten «Classe bilingue de la Ville de Berne» im Schulhaus Marzili. Hohes Elterninteresse aus allen Stadtteilen und allen Bildungsschichten. Beschriftung des Bundesplatzes in vier Landessprachen am Tag der Muttersprache 2019 zusammen mit Gemeinderätin Ursula Wyss.
  • Das Projekt «Futurina» zur besseren Koordination der schulischen und ausserschulischen Bildung (Bildungslandschaften) bewährt sich und ist in ein Regelangebot überführt worden.
  • In den Schulen der Stadt Bern braucht es gesunde, motivierte Lehrpersonen: mit dem Programm Lehrpersonengesundheit wird das Gesundheitsbewusstsein und die Resilienz der Lehrerinnen und Lehrer gestärkt. Zudem ist der erste Jugendgesundheitsbericht der Stadt Bern publiziert und Massnahmen dazu wurden beschlossen.

Das will ich noch erreichen

  • Weiterentwicklung der Qualität in der Kinderbetreuung für die verschiedenen Altersstufen, etwa im Zuge der Zusammenlegung von Tagis und Tagesschulen.
  • Förderung der Ganztagesangebote über Ganztagesschulen, Ganztageskindergärten und Ganztagesbasisstufen.
  • Ausbau im Bereich der Bildungslandschaften zur besseren Koordination der schulischen und ausserschulischen Bildung.
  • Vorantreiben von Sanierung, Umbau und Neubau von Schulanlagen inklusive Raum für die Kinderbetreuung.
  • Bau des ersten Plus-Energie-Schulhauses in Bern; Bau von Solaranlagen auf allen Schul- und Sportanlagen-Dächern und weitere Jugend-Solaranlagen.
  • Umgestaltung von Pausenplätze in Quartierplätze inkl. Klimaanpassungen (mehr Bäume, Fassadenbegrünungen, Bodenentsiegelungen u.a.). Planung und Gestaltung des Aussenraums von Schulanlagen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern.

Schlichtweg Bern

Das habe ich erreicht – die Top drei…

  • Baustart der 50m-Schwimmhalle Neufeld: Nach 50 Jahren wird in Bern erstmals wieder ein neues Hallenbad gebaut und es ist erst noch ein ökologisches Leuchtturmprojekt.
  • Eröffnung des neuen Aarekanals in den sanierten «Bueber» im Freibad Marzili.
  • Etablierung und Ausbau von Bewegungs- und Jugendbegegnungsprogrammen: Zusätzliche Standorte für «Open Sundays», «MiniMove» und «Midnight Sports» sowie die Eröffnung von neuen Velo-Freizeitanlagen.

… und mehr

  • Erneuerung und bedarfsgerechter Ausbau der Sportinfrastruktur: Rund 70 Massnahmen sind an Sportanlagen (insbesondere in Hallenbädern und auf Kunsteisbahnen) für 11,8 Mio. Franken umgesetzt worden.
  • Aufgleisen der Sanierungen der Frei- und Hallenbäder Ka-We-De, Marzili, Lorraine und Weyermannshaus.
  • Frauenbad für Migrantinnen sowie verschieden kostenlose Events für die Bevölkerung wie «Hallo Velo!», Mitternachtsschwimmen, Eisdisco etc.

Das will ich noch erreichen

  • Förderung des niederschwelligen Zugangs zu Sportangeboten für alle.
  • Bedarfsgerechte Sanierung der Frei- und Hallenbäder sowie weiterer Sportanlagen.
  • Weiterentwicklung von «Hallo Velo!» und Eröffnung von weiteren Velofreizeitanlagen für Jung und Alt.